Ochsenkopf

Auch im Winter kann man wandern

Wandern kann man zu allen Jahreszeiten, selbst im Winter. Jede Jahreszeit hat hierbei ihren eigenen Reiz. Im Frühjahr wird alles wieder grün und die ersten Blumen blühen. Der Sommer lockt mit viel Sonne und Wärme. Vor allem der Herbst ist eine beliebte Jahreszeit zum Wandern, wenn das Laub der Bäume in bunten Farben leuchtet. Aber auch der Winter hat seine Reize! Wandern durch verschneide Landschaften, vorbei an zugefrorenen Seen oder Bachläufe.

Winterwanderungen

Die meisten Wanderwege eignen sich auch für Winterwanderungen. Eine Ausnahme bildet schwieriges Gelände, wo man abrutschen und in die Tiefe stürzen könnte. Oder auch Tiefschnee, in den man einsinken kann und nur schwer, oder gar nicht mehr heraus kommt. In solchen Gebieten benötigt man spezielle * Schneeschuhe zum Wandern. Auf gefrorenen Boden, oder dünner Schneedecke, lässt es sich hingegen gut laufen. Sollte der Untergrund vereist und glatt sein, sind überziehbare Spikes hilfreich.

Präparierte Winterwanderwege

Winterwanderweg

Winterwanderweg

Vor allem in Wintersportgebieten gibt es zahlreiche ausgeschilderte Winterwanderwege. Hier wird der Schnee geräumt oder verdichtet, damit man ohne einzusinken wandern kann. Aber nicht alle Wanderwege werden so präpariert. Viele Wege werden auch für den Skilanglauf gespurt. Als Wanderer sollte man nie auf den gespurten Loipen laufen. Für die Skifahrer ist es sehr ärgerlich, wenn die Spuren zerstört werden. Außerdem kann es auch gefährlich werden, bergab werden die Langläufer sehr schnell und können eventuell nicht mehr ausweichen.

Beispiele für Winterwanderwege: Der Ochsenkopf im Fichtelgebirge, Kreuzberg in der Rhön

Wanderausrüstung in der kalten Jahreszeit

Zuerst denkt man im Winter natürlich an warme Kleidung, man sollte es aber nicht übertreiben. Durch die Anstrengung beim Wandern, vor allem wenn es bergauf geht, kommt man selbst bei Minus-Graden ins Schwitzen. Ist man dann auch noch zu warm angezogen, verstärkt das diesen Effekt zusätzlich. Auch im Winter sollte man sich nach dem Zwiebelprinzip kleiden. Das heißt mehrere Lagen übereinander. Bei Bedarf kann man dann ein Kleidungsstück ablegen, oder zusätzlich überziehen.

Funktionskleidung transportiert den Schweiß nach Außen

Wenn man bei kalten Temperaturen ins Schwitzen kommt, ist das unangenehmer als bei Wärme. Nachdem die Anstrengung geringer wird, kühlt der Körper in der nassen Kleidung sehr schnell aus. Das ist nicht nur unangenehm, man holt sich auch schnell eine Erkältung. Daher besser Funktionskleidung zum Wandern tragen. Diese transportiert den Schweiß vom Körper weg, nach außen und trocknet schnell wieder. Vor allem die unterste Schicht ist wichtig, so hat die Haut keinen direkten Kontakt mit der nassen Kleidung.

Winterwanderschuhe halten die Füße warm

Das unangenehmste bei eisigen Temperaturen sind kalte Füße. Schon normale Wanderschuhe schützen durch ihre dicke Sohle vor direkter Bodenkälte. Wenn man nur kurze Strecken wandert, reicht es daher aus ein paar dicke Socken anzuziehen. Für längere Wandertouren empfehlen sich aber spezielle * Winterwanderschuhe. Die verfügen über eine bessere Wärmedämmung, sind wasserdicht und atmungsaktiv.

Handschuhe und Mütze

Gegen kalte Hände schützen wärmende Handschuhe. Je nach Außentemperatur sollten sie mehr oder weniger dick ausfallen. Auch schwitzende Hände sind nicht angenehm. Man sollte Fingerhandschuhe den Fäustlingen vorziehen. So kann man zum Beispiel den Rucksack noch öffnen, ohne vorher die Handschuhe auszuziehen. Eine Mütze hält den Kopf warm, wenn nicht ganz so eisige Temperaturen herrschen, ist ein Stirnband aber angenehmer. Es hält dann Stirn und Ohren warm, ohne dass man auf dem Kopf schwitzt. Bei extremer Kälte schützt eine Sturmhaube zusätzlich noch das Gesicht.